Luftpolsterbeutel bestehen meist aus Polyethylen niedriger Dichte und weisen an ihrer Oberfläche viele kleine Bläschen auf, die jeweils eine bestimmte Menge Gas enthalten. Bei Stößen oder Druck von außen wirken diese Gase dämpfend und verleihen den Beuteln so Stoßfestigkeit, Verschleißfestigkeit, Schalldämmung und weitere positive Eigenschaften. Sie werden häufig in Elektronikprodukten, Präzisionsinstrumenten, Keramik, Kunsthandwerk, Haushaltsgeräten, Fahrradläden, Küchenartikeln, Möbeln, Werkzeugen, Glaswaren sowie als stoßdämpfende und schützende Verpackung eingesetzt.
Elektronische Produkte, Präzisionsinstrumente und andere empfindliche Produkte reagieren empfindlich auf Wasserdampf. Zu viel Wasserdampf kann zu Feuchtigkeitsschäden führen, die die Leistung beeinträchtigen oder das Produkt sogar unbrauchbar machen können. Die Feuchtigkeitsbeständigkeit der als Schutzverpackung verwendeten Luftpolsterbeutel ist daher ein wichtiger Faktor, der den Wasserdampfgehalt in der Umgebung beeinflusst, in der sich das Produkt befindet.
Die Wasserdampfdurchlässigkeit dient als Kennwert zur Bewertung der Feuchtigkeitsbeständigkeit von Luftpolsterbeuteln. Ziel dieses Artikels ist die Untersuchung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Luftpolsterbeutelproben.
Derzeit gibt es vier Hauptmethoden zur Prüfung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Kunststoffen: die Bechermethode, die elektrolytische Sensormethode, die Infrarotsensormethode und die Feuchtigkeitssensormethode. Um zu verhindern, dass die Luftblasen in der Probe durch Kompression beschädigt werden, sollte das ursprüngliche Aussehen des Luftpolsterbeutels erhalten bleiben.
In diesem Artikel wird das Prinzip der Becher-Methode zur Prüfung der Wasserdampfdurchlässigkeit der Probe angewendet; die Prüfnorm ist GB 1037-1988 „Prüfverfahren für die Wasserdampfdurchlässigkeit von Kunststofffolien und -platten – Becher-Methode“.
Testmuster:
Weiß transparentLuftpolsterbeutel zum Verpackenwurden als Testproben verwendet, um ihre Feuchtigkeitsbeständigkeit zu prüfen.
Testprozess:
(1) Schneiden Sie drei Probenstücke mit einem Durchmesser von 74 mm von der Probenoberfläche ab und klemmen Sie diese jeweils in drei mit destilliertem Wasser gefüllte, atmungsaktive Becher.
(2) Stellen Sie die atmungsaktiven Becher auf den atmungsaktiven Becherhalter des Geräts und schließen Sie die Tür der Testkammer.
(3) Stellen Sie den Probennamen, die Testtemperatur, die Luftfeuchtigkeit, den Testmodus und weitere Parameter ein, klicken Sie auf die Testoption, das Gerät führt den Test gemäß den eingestellten Parametern durch und zeigt nach Abschluss des Tests automatisch den Wasserdampfdurchlässigkeitswert der Probe an.
Die durchschnittliche Wasserdampfdurchlässigkeit der diesmal getesteten Luftblasenbeutelprobe betrug 13,913 g/(m2·24h).
Luftpolsterbeutel eignen sich als Schutzverpackung für Produkte und verhindern dank ihrer guten Feuchtigkeitsbeständigkeit effektiv, dass das Produkt feucht wird und halten es in einer Umgebung mit relativ niedriger Luftfeuchtigkeit. Die Wahl eines hochwertigen Luftpolsterbeutels ist daher wichtig.LuftblasenmaschineBei der Herstellung dieser Taschen ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass die Taschen den notwendigen Schutz für empfindliche Gegenstände bieten.
In diesem Artikel wird die Wasserdampfdurchlässigkeit von Luftpolsterbeuteln mithilfe des Wasserdampfdurchlässigkeitsmessgeräts W3/030 (nach dem Prinzip der Bechermethode) untersucht. Das Testverfahren ist einfach, das Gerät leicht zu bedienen und der Automatisierungsgrad hoch, wodurch die Feuchtigkeitsbeständigkeit der Luftpolsterbeutel präzise erfasst werden kann.